Was macht TAXIKOMM24 anders & passt deshalb gut zu Ihrem Unternehmen?

Was macht TAXIKOMM24 anders & passt deshalb gut zu Ihrem Unternehmen?

10.02.2021  -  Guido Kuth und Wolfgang Lenzen  - Lesedauer: ca. 03:45 Minuten

Wenn mich heute Taxiunternehmen anrufen, die auf einem der vielen Kanäle von unserer Bestell-App TAXIKOMM24 erfahren haben, kommt immer zuerst die Frage nach den Provisionen für die Vermittlung von einzelnen Aufträgen. Das ist verständlich, weil viele große App-Anbieter nach einem Provisionsmodell abrechnen. Das bedeutet, dass diese Unternehmen, teils mit erheblichem Werbeaufwand, zunächst den Kundenstamm bei den Taxiunternehmen oder Zentralen abwerben und diesen anschließend ihre ehemaligen Kunden bei jedem einzelnen Auftrag für hohe Gebühren zurückverkaufen. Dies kann in Extremfällen dazu führen, dass bei Fahrzeugen, auf denen angestellte Fahrer arbeiten, der komplette Gewinn als Provision an den App-Vermittler abfließt. Zudem hat das Unternehmen keine vernünftige Kalkulationsbasis, denn wie viel Provision es am Ende eines Monats zahlen muss, steht nicht vorab fest. Natürlich wird der zu zahlende Gesamtbetrag bei wenigen Aufträgen niedrig sein, aber bei vielen Aufträgen eben auch sehr hoch. Das wird als fair empfunden. Wenn aber der prozentuale Anteil am Umsatz den Gewinn komplett auffrisst oder sogar überschreitet, führt dies unweigerlich in die Insolvenz.

Was bieten solche großen App-Anbieter den Taxiunternehmen?

Ehrlich gesagt: Eigentlich nur eine gut funktionierende Bestellmöglichkeit für den nachfragenden Kunden und einen vermeintlich günstigen Preis für die Fahrt.

Gerade einer der ganz großen Anbieter fällt immer wieder dadurch auf, dass durch das sogenannte Surge Pricing bzw. Dynamic Pricing − das ist ein über die Nachfrage gesteuertes Preismodell (große Nachfrage = hoher Preis) − mitunter völlig überzogene Preise für eine Fahrt bezahlt werden müssen. Das gibt es durch die Tarifpflicht im Taxi nicht. Denn Taxis gehören zum öffentlichen Personenverkehr und deshalb wird der Tarif von der Konzessionierungsbehörde festgelegt. Egal ob es stürmt oder schneit und die Nachfrage deshalb besonders hoch ist, der Kunde zahlt für die gleiche Strecke auch immer den annähernd gleichen Preis (für Leser, die nicht aus der Branche sind: Abweichungen kommen mitunter durch den Zeitfaktor zustande, der ebenfalls Bestandteil des Taxitarifs ist). Zudem fällt dieser Anbieter zum Beispiel auch durch die Schaffung von Scheinselbstständigkeiten auf. Dies wäre eigentlich Grund genug für den Gesetzgeber, die aktuelle Vorgehensweise zu verbieten, was aber nicht passiert. Stattdessen wartet man darauf, dass diese "selbstständigen Unternehmen" früher oder später in die Sozialsysteme zurückfallen und wir alle für diese gescheiterten Existenzen bezahlen müssen. Da rächt sich dann der möglicherweise niedrigere Preis einer Fahrt.

Noch schlimmer liegt der Fall bei einem weiteren großen App-Betreiber. Viele Unternehmen aus der Taxibranche haben sich diesem App-Vermittler angeschlossen und ihm so quasi ihre komplette Kundschaft übereignet. Irgendwann entschloss sich das Unternehmen, dass es − vor allem wegen der Tarifpflicht − nicht mehr mit Taxiunternehmen zusammenarbeiten wollte und benannte sich um, um in Zukunft hauptsächlich Aufträge an Mietwagenunternehmen zu vermitteln. Angeblich zum Wohle der Kunden wollte man Einfluss auf die Preise nehmen, was im Taxigewerbe schwerlich möglich ist, aber im Bereich Mietwagen eben schon. Mit einem Schlag waren der ehemalige Kundenstamm der Taxiunternehmen jetzt Kunden konkurrierender Mietwagenunternehmen. Einige Taxiunternehmen reduzierten daraufhin ihre Taxikonzessionen und sattelten teilweise auf Mietwagen um, um nicht ihre komplette Kundschaft an die Konkurrenz zu verlieren. Der nächste große Schlag ließ dann aber nicht lange auf sich warten: Der Anbieter erhöhte zum 7. Oktober 2020 die Provision je vermittelter Fahrt um satte 71 %. Nun hatte man die Möglichkeit, weiterhin Fahrten dieses Anbieters, aber eben zu deutlich höheren Provisionen, entgegenzunehmen oder eben ohne Aufträge dazustehen.

Das Problem dieser neuen Plattformökonomie ist, dass sich große Player einen erheblichen Anteil von einem sowieso schon nicht sehr großen Kuchen abschneiden möchten, und dies, ohne unternehmerisches Risiko zu übernehmen. Begibt man sich als Taxiunternehmen in solche Abhängigkeiten, verliert man nicht nur seinen eigenen Markenauftritt, sondern auch die mühsam erarbeitete Kundschaft. Denn eines muss klar sein: Entgegen aller Aussagen wird der Kuchen, sprich die Anzahl der Taxifahrten, nicht größer, sondern bewegt sich seit Jahren ungefähr auf dem gleichen Level. Die Taxiunternehmen bekommen also nicht mehr Kundschaft oder gar Kunden oder Kundinnen, die sie sonst nicht bekommen hätten. Schon früher hat nämlich der Geschäftsreisende, am Flughafen oder Bahnhof, genauso das erste freie Taxi genommen wie heute auch.

Aber was macht TAXIKOMM24 anders?

Wichtig zu verstehen ist, dass TAXIKOMM24 zwar auch App-Aufträge vermittelt, aber eben in der Hauptsache die vollautomatische telefonische Auftragsvermittlung anbietet. Das heißt für Unternehmen oder Zentralen, die mit TAXIKOMM24 arbeiten, dass dort, in der Zentrale, kein Personal mehr notwendig ist, was die Kosten immens reduziert, da die Personalkosten in der Zentrale der größte Kostenpunkt sind. Alle Aufträge werden vollautomatisch telefonisch oder eben per App an das jeweils örtlich nächste und am längsten freie Fahrzeug vermittelt, denn Fairness und Leerkilometervermeidung sind bei TAXIKOMM24 wichtige Punkte. Bei den App-Vermittlern ist das leider nicht immer der Fall, denn dort spielt die örtliche Nähe und damit die Leerkilometervermeidung nur eine untergeordnete Rolle. Dort wird der Auftrag denjenigen zuerst angeboten, die die höchste Provision zahlen oder eine gute Bewertung haben, wie auch immer diese zustande gekommen ist. Das ist nicht nur aus Umweltsicht eher problematisch.

Mit TAXIKOMM24 behalten die Zentralen oder Taxiunternehmen ihre Kundschaft und ihren Markenauftritt, da TAXIKOMM24 lediglich eine technische Lösung ist, die der Zentrale oder dem Unternehmen erhebliche Kosteneinsparungseffekte bietet.

Es handelt sich hier um unsere persönliche Sicht der Dinge. Im Gegensatz zu App-Vermittlern sind wir nicht daran interessiert, Taxiunternehmen bzw. Taxizentralen auszusaugen, um große Profite zu machen. Wir möchten langfristige Kundenbeziehungen, und das geht nur, wenn wir den Taxiunternehmen bzw. Taxizentralen helfen, wirtschaftlich auf gesunden Füßen zu stehen. Da diese Intention leider nicht bei allen Marktteilnehmern gegeben ist, investieren wir die meiste Zeit darin, Vertrauen bei den Menschen neu aufzubauen. Vertrauen aufzubauen dafür, dass Kosten transparent im Vorfeld aufgezeigt werden können, dass wir an einer Zusammenarbeit interessiert sind, bei der dauerhaft beide Partner gewinnen, und dass bei TAXIKOMM24 Menschen arbeiten, die einfach da sind.

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