Wenn die Kosten den Gewinn killen
Jedes Jahr, und wie in diesem Jahr sogar zweimal, steigt der Mindestlohn. Natürlich gibt es hier immer zwei Seiten und auch wir finden, dass die Arbeitszeit eines Menschen auch fair entlohnt werden soll. Aber dies bedeutet für die meisten Zentralen, dass dort die Kosten für die Vermittlung steigen. Dabei ist es egal, ob man eine eigene Zentrale betreibt oder an eine Zentrale angeschlossen ist. Die Kostensteigerungen müssen in beiden Fällen auf die vermittelten Fahrzeuge umgelegt werden.
Dies bedeutet nicht selten, dass, wenn man die Kosten oder die Anschlussgebühren auf die erhaltenen Aufträge eines Monats umrechnet, ein Betrag von einem Euro oder mehr für die Vermittlung eines einzigen Auftrags zusammenkommen kann. Ist dies dann noch eine Krankenfahrt, die unter Tarif gefahren wird, zahlt man drauf. Viele sagen an dieser Stelle, dass sie lieber solche Fahrten machen, als das Auto stehen zu lassen, aber dies ist nüchtern betrachtet wirtschaftlicher Selbstmord. Denn irgendwann bleibt nicht mehr genug Geld für neue Reifen, den dringend notwendigen Werkstattbesuch oder die Neuanschaffung eines Autos übrig. Und was dann? Insolvenz!
Den Krankenkassen ist das egal. Die interessieren sich nur für die möglichst günstige Beförderung. Und wenn ein Taxiunternehmer verschwindet, steht der nächste schon da, dem es dann nach einiger Zeit genauso ergeht. Jürgen Hartman (undefined) hat hierzu auch einen sehr schönen Artikel verfasst; diesen finden Sie hier: undefined
Was ist also die Lösung? Keine Krankenfahrten mehr machen? Das ist, gerade im ländlichen Raum kaum möglich, weil die Menschen auf Taxis angewiesen sind und diese Fahrten in vielen Unternehmen für mehr als 50 Prozent des Umsatzes sorgen. Aber Umsatz ist eben leider kein Gewinn. Bleibt also nur ein Ausweg: nämlich die Kosten zu reduzieren – aber wo? Beim Fahrer nicht, weil Mindestlohn. Ein fahrbereites Auto braucht man auch. Versicherungen, Steuer und Sozialversicherungsbeiträge muss man nun mal leider auch zahlen. Ohne Benzin muss der Fahrgast schieben … :-) Also, was bleibt da noch übrig?
An diesem Punkt würden wir so gerne ins Spiel kommen. Oft sitzen wir hier und versuchen, Sie als Taxiunternehmer an genau diesem Punkt zu erreichen, damit wir Ihnen erklären können, dass es eben nicht aussichtslos ist. Sie brauchen kein Vermittlungspersonal. Sie brauchen keine rollende Zentrale. Sie brauchen eine vollautomatische Auftragsvermittlung. Wir könnten so vielen Unternehmern dabei helfen, Kosten an der einzig möglichen und sinnvollen Stelle einsparen – nämlich bei der Vermittlung.
Viele habe Angst vor einem solchen Schritt, weil sie befürchten, dass es ewig dauert, bis so etwas einwandfrei läuft, und die Einrichtung so kompliziert ist. Denn jeder denkt, im eigenen Unternehmen ist alles anders und speziell. Klar, jeder unserer Kunden hat besondere Herausforderungen, aber jeden haben wir bisher an die Hand genommen und sind gemeinsam den Weg zu einer vernünftigen Lösung gegangen, die sich ab dem ersten Tag bezahlt macht.
Es gibt so viele Dinge, die die Branche extrem belasten, sodass viele Unternehmer aufgeben. Die Taxibranche ist auch unser Business, und es tut uns weh, zu sehen, dass viele nicht alle vorhandenen Möglichkeiten ausschöpfen.