Wie komme ich heute noch an gute Taxinummern? Und brauche ich die noch?
Markante Taxirufnummern gibt es viele und sie sind viel mehr als nur eine einfach zu merkende Telefonnummer. Oftmals sind sie das Markenzeichen der Vermittlungszentrale oder des Taxiunternehmens.
"Kannst du mir nen Wagen bei fünfmal die zwei rufen" ist durchaus ein gängiger Satz, genauso wie "Ich fahr immer mit 63333".
Genau aus diesem Grund sind diese Nummern so wertvoll. Auch in Zeiten, in denen sich eigentlich niemand mehr eine Rufnummer merken muss, weil alles im Telefonbuch des Telefons gespeichert ist, oder man einfach bei Google danach sucht. Gerade die Bedeutung einer solch markanten Rufnummer als Suchbegriff bei Google wird oftmals unterschätzt.
Das Problem ist, dass diese Rufnummern aussterben. Seit Mitte 2011 werden in Deutschland Ortsnetz-Rufnummern grundsätzlich mit 11 Ziffern (ohne führende 0) vergeben. Folglich ist es nahezu unmöglich, bei einem neuen Telefonanschluss für einen Taxivermittlungsdienst eine entsprechend markante Rufnummer zu bekommen.
Im umgekehrten Fall werden von der Regulierungsbehörde jedoch diese bekannten kurzen Rufnummern eingezogen, sobald ein entsprechender Telefonanschluss gekündigt wird. Somit ist die einzig praktikable Möglichkeit an eine solche Rufnummer zu kommen, die Übernahme eines aktuell noch bestehenden Betriebs mit dem entsprechenden Telefonanschluss. Dies kann zum Beispiel bei der Betriebsaufgabe alteingesessener Taxiunternehmer der Fall sein. On top bekommt man einen ganzen Kundenstamm auf einem goldenen Tablett serviert.
Unser Tipp: Da gerade in der jetzigen Zeit solche Betriebsschließungen in einigen Städten durchaus zu erwarten sind, sollten Sie als Taxiunternehmer frühzeitig Augen und Ohren offen halten und gegebenenfalls rechtzeitig reagieren, um eine solche altbekannte Nummer zu sichern.