Zwischen Wirtschaftlichkeit, Autonomie und Menschlichkeit

Zwischen Wirtschaftlichkeit, Autonomie und Menschlichkeit

12.07.2022  -  Silke Egener  - Lesedauer: ca. 02:00 Minuten

Wer wirtschaftlich arbeitet, hat Erfolg. Wer dazu noch autonom arbeitet, hat oft sogar größeren, selbstbestimmten Erfolg. Aber passt dies alles zu einem menschlichen Miteinander?

Step 1 – Wo sind meine Probleme?

Wie findet man die richtige Balance und kann dennoch genügend Gewinne erzielen? Wichtig ist, dass man weiß, wo die Schwachstellen sind. Wo also läuft es nicht rund? Oft geht dies viel einfacher, wenn man jemanden hat, der nicht im Unternehmen tätig ist und von außen einmal schaut, wo mögliche Stellschrauben sind.

Step 2 – Wie geht es meinem Mitarbeiter?

Nicht selten ist eines der Probleme im Unternehmen die Unzufriedenheit von Mitarbeitern. Große Unternehmen reden vom großartigen Arbeitsplatz, genannt „Great Place to Work®️“. Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamgeist. In der aktuellen Auftragslage ist das in einem Taxiunternehmen sehr schwer umsetzbar. Wenn man ums Überleben der Arbeitsplätze kämpft, ist es schwer, den Fokus auf die Zufriedenheit der Angestellten zu legen. Schwierig, ja, jedoch auch notwendig und nicht unmöglich.

Unser Geschäft ist die Vermittlung von Aufträgen und Anrufen. An diesem Punkt kann man viel tun für die Wirtschaftlichkeit, aber auch für einen zufriedeneren Kollegen. Durch eine faire und wirtschaftlich sinnvolle Vermittlung werden alle Kollegen fair behandelt, und dies jederzeit und vollständig nachvollziehbar. Mitarbeiter können sich auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren und müssen nicht noch die rollende Zentrale sein. Durch das System ist es möglich, Arbeitsabläufe endlich zu analysieren und zu optimieren. Schnell hat sich das System also bezahlt gemacht und die Gewinne können zum Beispiel in höhere Löhne investiert werden. Wer gemeinsam erfolgreicher wird, wächst als Team zusammen.

Step 3 – Den Weg für Veränderungen frei machen.

Oft erfahren wir, wie misstrauisch alteingesessene Mitarbeiter neuen, technischen Systemen gegenüberstehen. Aber: Ohne den Menschen geht es zum Glück in unserer Branche nicht. Wenn die Kollegen dies einmal verstanden haben, fühlen sie sich auch nicht direkt bedroht von der Technik. Daher sollen Geräte nur den Menschen unterstützen. Unser Erfolg liegt darin, dass wir Software und Hardware mit menschlichem Können in Verbindung bringen. Wer sich der neuen technischen Welt öffnet, arbeitet schnell mit weniger Stress, mehr Gewinn und höherer Effizienz.

Step 4 – An Morgen denken.

Wir möchten ehrlich sein: Wir sprechen hier die ganze Zeit davon, Gewinne zu erzielen und dennoch an den Menschen zu denken. Aber ist es nicht so, dass man mit unserem System auch Arbeitsplätze einsparen kann? Das stimmt. Aber das ist zu kurz gedacht. Wenn ein Unternehmen nämlich lange Zeit NICHT genug Gewinne erzielt, kann es nicht überleben, und dann verliert man ganz schnell alle Arbeitsplätze. Außerdem: Wer zum Beispiel die Zentrale voll automatisiert, spart neben dem Personal oft auch direkt Miete und Nebenkosten für die alte Zentrale. Zudem besteht die Chance zum Wachstum, denn die Optimierung ermöglicht es auch, in kürzerer Zeit und gleichzeitig mehr Aufträge zu vermitteln. Somit gibt es vielleicht bald schon Bedarf für neue Fahrer, also neue Arbeitsplätze. Und diese neuen Mitarbeiter kommen dann gerne, denn es herrscht ein gutes Arbeitsklima, es gibt zufriedene Kollegen, zufriedene Fahrgäste, und der Lohn liegt über dem Durchschnitt. Klingt nach einer guten Basis und einer Win-win-Situation für alle.

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